Bundesfreiwilligendienst,
Freiwilliges Soziales Jahr und Praktika

Möchten Sie herausfinden, ob die Altenpflege oder die Betreuung von alten Menschen für Sie ein zukunftsweisender Beruf wäre? Dazu können Sie jederzeit in einem kürzeren oder längerem Praktikum  in unserem Haus Erfahrungen sammeln.  Natürlich ist das  auch im Rahmen eines freiwilligen sozialen Jahres oder im Bundesfreiwilligendienst möglich.

Wenn Sie daran Interesse haben, freuen wir uns über Ihre Nachfrage oder Ihre Bewerbung
per Post oder E-Mail.

Beim freiwilligen sozialen Jahr oder beim Bundesfreiwilligendienst müssen Sie sich zusätzlich bei der Erzdiözese Freiburg bewerben. Infos gibt es hier unter www.freiwilligendienste-caritas.de.

„Ich bin wie die Feuerwehr und helfe wo es brennt!“

Natalie Hildenbrand berichtet über ihr Freiwilliges Soziales Jahr in St. Josef und St. Barbara.

Ich weiß noch genau, wie schnell alles am Anfang lief. Kaum hatte ich mein Abitur in der Tasche, bekam ich auch schon die Zusage für mein FSJ, das wenige Tage danach beginnen sollte. Da blieb nicht viel Zeit, um darüber nachzudenken, wie es wohl werden würde. Angst hatte ich dennoch. Würde ich es schaffen? Was wäre, wenn ich alle enttäusche? Und ist es überhaupt das Richtige für mich?

Dann kam der erste Tag. Schnell wurde mir klar, dass ich mir umsonst Sorgen gemacht habe. Von Anfang an wurde ich an meiner FSJ-Stelle gut aufgenommen. Es ist immer jemand da den ich um Rat fragen kann und jeder erklärt mir genau, warum was wie gemacht wird. Das erleichtert mir vieles, besonders da ich mein FSJ nicht
wie die meisten in der Pflege absolviere, sondern gewissermaßen ein „Mädchen-für-Alles“ bin. Das bedeutet, ich arbeite überall im ganzen Haus. Von der Hausmeister-Hilfe über Aktivierung, Betreuung und Pflege der BewohnerInnen, inklusive Botengänge und Begleitung bei Arztbesuchen. Auf diese Weise lerne ich fast alle MitarbeiterInnen kennen und bekomme einen besseren Einblick in die Einrichtung.
Es ist manchmal schon Flexibilität erforderlich um auf kurzfristige Planänderungen zu reagieren, zumal ich auch zwischen zwei Einrichtungen hin und her pendeln muss. Aber ich würde es nicht anders haben wollen. Gerade diese Abwechslung macht mir am meisten Spaß. Einmal braucht der Hausmeister ganz schnell Hilfe, weil er Tische und Stühle umstellen muss. Ein anderes Mal muss ganz dringend ein Rezept bei einem Arzt abgeholt werden und schon bin ich unterwegs.

Jetzt nach fast 3 Monaten weiß ich, ich hätte mich nicht besser entscheiden können. Die ganzen Eindrücke, die ich schon jetzt sammeln durfte und die vielen Menschen, die ich getroffen habe, mit denen ich jeden Tag zusammenarbeite oder die ich betreue, beeindrucken mich sehr. Ich freue mich auf die nächsten verbleibenden 6 Monate. Die Senioren sind mir schnell ans Herz gewachsen. Sie erzählen mir viel aus ihrem Leben und wenn wir zusammen lachen und scherzen dann spüre ich auch wieviel Lebensfreude noch in vielen steckt. Wenn die Damen stolz auf ihre Handarbeiten sind, die wir gerade miteinander gebastelt haben dann spüre ich deutlich wie wichtig es ist auch im Alter wertgeschätzt zu werden.

Auch wenn ich weiß, dass ich später nicht in diesem Beruf arbeiten will – sei es als Betreuungskraft oder Altenpflegerin - bin ich mehr als froh über meine Entscheidung zu meinem FSJ in der Wohnen und Pflege Oberkirch gGmbH.
(Natalie Hildenbrand)