Bundesfreiwilligendienst,
Freiwilliges Soziales Jahr und Praktika

Möchten Sie herausfinden, ob die Altenpflege oder die Betreuung von alten Menschen für Sie ein zukunftsweisender Beruf wäre? Dazu können Sie jederzeit in einem kürzeren oder längerem Praktikum  in unserem Haus Erfahrungen sammeln.  Natürlich ist das  auch im Rahmen eines freiwilligen sozialen Jahres oder im Bundesfreiwilligendienst möglich.

Wenn Sie daran Interesse haben, freuen wir uns über Ihre Nachfrage oder Ihre Bewerbung
per Post oder E-Mail.

Beim freiwilligen sozialen Jahr oder beim Bundesfreiwilligendienst müssen Sie sich zusätzlich bei der Erzdiözese Freiburg bewerben. Infos gibt es hier unter www.freiwilligendienste-caritas.de.

FSJ

Das FSJ ist für mich die ideale Möglichkeit erste Einblicke in einen sozialen Bereich zu haben. Auch wenn ich nun weiß, dass ich zukünftig nicht in der Betreuung oder Pflege arbeiten will.

Dennoch sehe ich meine Zeit in St. Barbara als eine gute Erfahrung und so habe ich jetzt auch etwas wovon ich gerne berichten kann:

Ich habe mich gleich für den Bereich der Betreuung und Aktivierung entschieden, könnte jedoch auch auf die Pflege umsteigen wenn ich dies wollte.

 Ich bekomme auch so Einblicke in den Pflegebereich  und kann mir ein reales Bild vom Beruf des Alten- und Krankenpflegers verschaffen. Mein Aufgabenfeld in der Betreuung ist sehr vielseitig. Es geht nicht nur darum Senioren zu beschäftigen und zu betreuen. Ich erledige auch Botengänge zu Ärzten und Apotheken und entlaste dadurch die Pflegekräfte sondern unterstütze auch den Hausmeister bei der Gartenarbeit. Spontane Planänderungen wegen Krankheitsfällen können auch ein Grund sein mal in der Küche mitzuhelfen und genau das ist es, was mir gefällt. „ Abwechslung und Flexibilität“ Das mag vielleicht nicht jeder aber ich komme damit gut zur Recht. Ich kann auch sagen, wenn mir Etwas schwerfällt, denn zusammen will man bei der Wohnen- und Pflege gGmbH nur das Beste -nicht nur für die Bewohner, sondern auch für die Mitarbeiter.

Die Betreuung macht immer noch den Hauptteil meiner Arbeit. Backen, Spielen, Spazieren gehen, Rätseln und kreative Angebote sind nur einige von den zahllosen Ideen und Möglichkeiten die man mit den Bewohner durchführen kann und genau dadurch ist es mir gelungen für viele Bewohner/Innen individuelle Angebote  zu gestalten und mich so ihnen zu nähern. Man merkt wirklich wie einige von ihnen noch voller Lebensfreude stecken. Ich kann mir gut vorstellen, wie mir in Zukunft die eine oder andere schöne Erinnerung  an die Zeit meines Freiwilligen Sozialen Jahres kommen wird. Ich kann mich glücklich schätzen mein FSJ bei der Wohnen und Pflege Oberkirch gGmbH zu machen. Im September möchte ich gerne eine Ausbildung in einem Kaufmännischen Beruf beginnen.

 

„Ich bin wie die Feuerwehr und helfe wo es brennt!“

Natalie Hildenbrand berichtet über ihr Freiwilliges Soziales Jahr in St. Josef und St. Barbara.

Ich weiß noch genau, wie schnell alles am Anfang lief. Kaum hatte ich mein Abitur in der Tasche, bekam ich auch schon die Zusage für mein FSJ, das wenige Tage danach beginnen sollte. Da blieb nicht viel Zeit, um darüber nachzudenken, wie es wohl werden würde. Angst hatte ich dennoch. Würde ich es schaffen? Was wäre, wenn ich alle enttäusche? Und ist es überhaupt das Richtige für mich?

Dann kam der erste Tag. Schnell wurde mir klar, dass ich mir umsonst Sorgen gemacht habe. Von Anfang an wurde ich an meiner FSJ-Stelle gut aufgenommen. Es ist immer jemand da den ich um Rat fragen kann und jeder erklärt mir genau, warum was wie gemacht wird. Das erleichtert mir vieles, besonders da ich mein FSJ nicht
wie die meisten in der Pflege absolviere, sondern gewissermaßen ein „Mädchen-für-Alles“ bin. Das bedeutet, ich arbeite überall im ganzen Haus. Von der Hausmeister-Hilfe über Aktivierung, Betreuung und Pflege der BewohnerInnen, inklusive Botengänge und Begleitung bei Arztbesuchen. Auf diese Weise lerne ich fast alle MitarbeiterInnen kennen und bekomme einen besseren Einblick in die Einrichtung.
Es ist manchmal schon Flexibilität erforderlich um auf kurzfristige Planänderungen zu reagieren, zumal ich auch zwischen zwei Einrichtungen hin und her pendeln muss. Aber ich würde es nicht anders haben wollen. Gerade diese Abwechslung macht mir am meisten Spaß. Einmal braucht der Hausmeister ganz schnell Hilfe, weil er Tische und Stühle umstellen muss. Ein anderes Mal muss ganz dringend ein Rezept bei einem Arzt abgeholt werden und schon bin ich unterwegs.

Jetzt nach fast 3 Monaten weiß ich, ich hätte mich nicht besser entscheiden können. Die ganzen Eindrücke, die ich schon jetzt sammeln durfte und die vielen Menschen, die ich getroffen habe, mit denen ich jeden Tag zusammenarbeite oder die ich betreue, beeindrucken mich sehr. Ich freue mich auf die nächsten verbleibenden 6 Monate. Die Senioren sind mir schnell ans Herz gewachsen. Sie erzählen mir viel aus ihrem Leben und wenn wir zusammen lachen und scherzen dann spüre ich auch wieviel Lebensfreude noch in vielen steckt. Wenn die Damen stolz auf ihre Handarbeiten sind, die wir gerade miteinander gebastelt haben dann spüre ich deutlich wie wichtig es ist auch im Alter wertgeschätzt zu werden.

Auch wenn ich weiß, dass ich später nicht in diesem Beruf arbeiten will – sei es als Betreuungskraft oder Altenpflegerin - bin ich mehr als froh über meine Entscheidung zu meinem FSJ in der Wohnen und Pflege Oberkirch gGmbH.
(Natalie Hildenbrand)