Meine Arbeit in St. Barbara

Mein Weg in die Pflege, 

begann 2008 als ich mit 17 Jahren ein Praktikum im Altenpflegeheim St. Josef absolvierte. Im Anschluss begann ich die Ausbildung zur Altenpflegerin, welche ich 2011 abschloss. Seither arbeite ich als Fachkraft. Da es mir wichtig ist, mich weiter zu entwickeln, nahm ich die von meinem Arbeitgeber angebotene Weiterbildung zur Hygienebeauftragten gerne an.

Diese Tätigkeit führe ich nun seit 2016 zusätzlich aus. Mit dem Neubau des Seniorenzentrum St. Barbara ergaben sich mir weitere neue Möglichkeiten. Im 2017 wechselte ich in das neue Haus der Wohnen und Pflege gGmbH. Die Umsetzung des Hausgemeinschaftsmodells reizte mich sehr und ich stellte mich gerne dieser Herausforderung. Parallel zur neuen Aufgabe als Teamleiterin für zwei Hausgemeinschaften in St. Barbara begann ich die Weiterbildung zur Wohnbereichsleitung.

Durch die Unterstützung meiner Vorgesetzten und meiner Kollegen gelang es mir, mich gut in die Rolle der Teamleitung einzufinden. Im September 2018 werde ich die Ausbildung zur Wohnbereichsleitung abschließen. Durch diese Zusatzqualifikationen fühle ich mich für die zukünftigen Herausforderungen im Pflegeberuf gut gerüstet. In der Pflege zu arbeiten heißt, Teil eines gut organisierten, professionellen Teams zu sein und dabei den Bewohner in seiner Gesamtheit mit ein zu beziehen.

Mein Beruf tut mir gut! Die vielen schönen Begegnung mit den Senioren, ihre strahlenden Augen aber auch ihre traurigen Momente fordern und bestätigen mich und meine Arbeit jeden Tag aufs Neue.

Und dann kam alles anders! 

Als ich 2008 im Altenpflegeheim St. Josef in meinen ersten Arbeitstag startete, begann ein neuer Abschnitt in meinem Leben. Die Kinder waren nun selbständiger und das nahm ich zum Anlass, mir eine 50% Stelle zu suchen.

Mein ursprünglicher Beruf konnte ich aus verschiedenen Gründen nicht mehr ausüben und so orientierte ich mich völlig neu. Waren es früher Maschinen die ich bediente, so lag mein Schwerpunkt jetzt in der Versorgung und Betreuung hilfebedürftiger Menschen.

Es war und ist eine wunderbare Erfahrung, die Wertschätzung der Bewohner, der Angehörigen und der Mitarbeiter zu erfahren.

2012 habe ich den Entschluss gefasst, eine berufsbegleitende Ausbildung zur staatlich geprüften Hauswirtschafterin zu beginnen.

Die Ausbildung neben Kinder, Beruf und Haushalt erfolgreich abzuschließen, war eine große Herausforderung. Fleiß und Ehrgeiz haben sich jedoch ausbezahlt und ich bestand die Prüfung mit einem sehr guten Ergebnis.

Mit dem Neubau von St. Barbara sah ich die große Chance meine Kenntnisse und Erfahrungen einzubringen. Ich habe mich sehr auf den Aufbau des Hauses mit dem neuen Konzept der Hausgemeinschaften gefreut.

Heute trage ich das Amt der stellvertretenden Hauswirtschaftsleitung und bin in der Alltagsbegleitung tätig.

Es macht mir sehr viel Spaß nah am Menschen zu arbeiten und die Bedürfnisse der Bewohner und Mitarbeiter zu verstehen. Meine Stärken kann ich hier zum Einsatz bringen und ich freue mich jeden Tag in St. Barbara zu arbeiten.

Claudia Zink